10.01.2019

Pressemitteilung: Land richtet Professur für Künstliche Intelligenz an der Universität Konstanz ein

Die Universität Konstanz hat den Zuschlag des Landes erhalten, eine Juniorprofessur für Künstliche Intelligenz einzurichten. Die Professur soll für sechs Jahre vom Land gefördert werden und in den Bereichen Linguistik und Philosophie angesiedelt sein. Zusätzlich stellt das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Mittel in Höhe von insgesamt 600.000€ für die Ausstattung bereit. Die Konstanzer Landtagsabgeordnete Nese Erikli sagt dazu: „Maschinelles Lernen und Künstliche Intelligenz sind Schlüsselkompetenzen, um die vernetzte Welt zu gestalten. Es freut mich sehr, dass an der Universität Konstanz in diesem Bereich eine Juniorprofessur vom Land gefördert wird.“ Das Wissenschaftsministerium finanziert insgesamt 10 Professuren in Baden-Württemberg mit Ausstattung im Bereich Methoden und Anwendungen der Künstlichen Intelligenz. Die Stellen sind auf bis zu sechs Jahre angelegt. Die neuen Künstliche Intelligenz-Professuren werden in einer großen disziplinären Bandbreite eingerichtet und verstärken so die jeweiligen Schwerpunktsetzungen und leistungsstarken Forschungsfelder der Universitäten. Das Fächerspektrum erstreckt sich von der Medizin und Medizintechnik über die Materialwissenschaften und IT-Sicherheit bis zu den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Erikli dazu abschließend: „Wir wollen das Zukunftsfeld der Künstlichen Intelligenz nicht anderen überlassen und wollen deshalb eigene Standards und Schwerpunkte in Europa zu setzen. Unser Anspruch ist es, dass wir Baden-Württemberg zu einem herausragenden Ökosystem für führende Künstliche Intelligenz-Forschung machen. Mit der neuen Juniorprofessur an der Universität Konstanz bauen wir dieses Netzwerk weiter aus und schaffen optimale Bedingungen für wegweisende Forschungsleistungen.“ Im kürzlich verabschiedeten Nachtragshaushalt ist die Zukunftstechnologie Künstliche Intelligenz schon ein Schwerpunktthema. Hier stellt die Landesregierung – flankierend zu kürzlich gegenüber dem Bund vorgeschlagenen Maßnahmen – in einem ersten Schritt insgesamt 20 Millionen Euro bereit. Ziel ist u.a. die weitere Stärkung der Spitzenforschung im Land, mehr Netzwerkbildung sowie der Dialog mit der Gesellschaft.

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