11.04.2016

Grüne Landtagsabgeordnete Nese Erikli fordert Hochstufung der „Gäubahn“ und Ausbau des Bahnnetzes in der Region – Aufruf zur Bürgerbeteiligung

Pressemitteilung

Bei dem kürzlich vorgestellten Entwurf des Bundesverkehrswegeplanes 2030 ist der Ausbau der Gäubahn Stuttgart - Rottweil - Singen - (Zürich) nur nachrangig unter „Potentieller Bedarf“ eingestuft. Die neu gewählte Grüne Landtagsabgeordnete Nese Erikli ist daher in großer Sorge. Diese nachteilige Einstufung verhindert für die nächsten Jahrzehnte den Ausbau dieser wichtigen Bahnstrecke.

„Ich werde mich als Landtagsabgeordnete mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass der Ausbau der Gäubahn vom aussichtslosen „Potentiellen Bedarf“ in den „Vordringlichen Bedarf“ hochgestuft wird“, so Nese Erikli. Sie hält den Ausbau dieser für die gesamte Bodenseeregion, aber auch für den europäischen Verkehr wichtigen Bahnstrecke für dringend erforderlich. Nur so können pünktlichere, schnellere und besser vernetzte Bahnverbindungen Alternativen angeboten werden und noch mehr Menschen zum Umsteigen auf den Öffentlichen Verkehr bewegt werden. Den Ausbau der Gäubahn in einem regionalen Zusammenhang zu sehen, hält Nese Erikli für sehr wichtig.

Weiterhin betont Erikli: „Die Bundesregierung darf die Förderung der Elektromobilität nicht nur auf den Straßenverkehr beschränken“. Nese Erikli möchte in Ihrer Tätigkeit als Landtagsabgeordnete insbesondere die längst überfällige Elektrifizierung der „Hochrheinbahn“ Singen - Basel und der „Bodensee-Gürtelbahn“ Radolfzell - Friedrichshafen in den Fokus rücken. „Nur die Elektrifizierung dieser beiden Bahnstrecken ermöglicht die Perspektive, dass beispielsweise Züge von Basel über Singen nach Friedrichshafen auch weiterhin umsteigefrei bis Ulm verkehren können“ resümiert Nese Erikli.

Nese Erikli weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es beim Bundesverkehrswegeplan erstmals eine Öffentlichkeitsbeteiligung gibt. Bürgerinnen und Bürger haben noch bis zum 2. Mai Zeit, sich zu den im Entwurf vorgestellten Projekten zu äußern. Stellungnahmen können Online über www.bmvi.de/bvwp2030-stellungnahme (hier kann der Bundesverkehrswegeplan ebenfalls eingesehen werden) oder per Post (Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, Referat G12, Invalidenstraße 44, 10115 Berlin, Stichwort "BVWP 2030") abgegeben werden.

Die Stärkung der Bodenseeregion und der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs sind eines der zentralen Anliegen der neu gewählten Grünen Landtagsabgeordneten Nese Erikli.

URL:http://nese-erikli.de/wahlkreis/aktuelles-aus-dem-wahlkreis/aktuelles-detail/article/gruene_landtagsabgeordnete_nese_erikli_fordert_hochstufung_der_gaeubahn_und_ausbau_des_bahnnetzes_in_der_region_aufruf_zur_buergerbeteiligung/