Pressemitteilung Nese Erikli MdL: 600.000 Euro für das „Ehemalige Stift und Dorf“ in Öhningen

02. Mai 2024 

Die Gemeinde Öhningen erhält in diesem Jahr für ihr laufendes städtebauliche Erneuerungsgebiet „Ehemaliges Stift und Dorf“ rund 600.000 Euro im Rahmen des Städtebauförderprogramms des Landes Baden-Württembergs. In dem Sanierungsgebiet liegt auch das ehemalige Augustiner Chorherrenstift, das in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gegründet wurde. Die Abgeordnete des Wahlkreises Konstanz-Radolfzell, Nese Erikli, die sich bereits in der Vergangenheit für eine nachhaltige Zukunft des Chorherrenstifts engagiert hat, äußert sich erfreut über die Förderung: „Insbesondere für das Chorherrenstift hatte ich mich immer wieder eingesetzt, um sicherzustellen, dass es langfristig erhalten und für alle, insbesondere die Gemeinde, zugänglich bleibt. Die Förderung wird dazu beitragen, dieses historische und kulturelle Erbe zu bewahren und erlebbar zu machen. Darüber freue ich mich sehr.“

Die Gemeinde Öhningen profitiert dabei nicht zum ersten Mal von dem Programm. Bereits 2020 konnte sich die Gemeinde über 900.000 Euro für das zuvor genannte Sanierungsgebiet freuen, gefolgt von weiteren 500.000 Euro im Jahr 2022 für das Stift. „Diese Investitionen unterstreichen das große Interesse der Landesregierung, die Gemeinde Öhningen bei der Umgestaltung und Verbesserung des Sanierungsgebietes nachhaltig zu unterstützen. Das Städtebauförderprogramm trägt dazu bei, unsere Kommunen zu stärken, indem Potenziale genutzt und Ideen verwirklicht werden können.“, so Erikli.

Hintergrund:
Im Rahmen des Städtebauförderprogramms 2024 investiert das Land Baden-Württemberg insgesamt fast 235 Millionen Euro in über 300 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen. Davon stammen rund 76 Millionen Euro vom Bund. Insgesamt profitieren in diesem Jahr 274 Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg von dem Förderprogramm. Wichtige Schwerpunkte sind unter anderem die Entwicklung der öffentlichen Räume, die Schaffung von Wohnraum, Klimaschutz und Nahversorgung.