Pressemitteilung: Land fördert die Sanierung von Denkmälern im Wahlkreis Konstanz-Radolfzell mit rund 120.000 Euro

Das Land Baden-Württemberg fördert im Wahlkreis Konstanz-Radolfzell zwei Denkmalsanierungen mit einem Gesamtbetrag von 119.160 Euro. Die Kirche St. Konrad in Hegne wird mit 73.540 Euro gefördert. Hier wird die vorhandene historische Blechverkleidung des Turms saniert und das Dach mit historischen Ziegeln neu gedeckt. Die Konstanzer Landtagsabgeordnete Nese Erikli steht mit dem Kloster Hegne seit Jahren in engem Kontakt und freut sich deshalb besonders über diese Förderung. In Radolfzell soll die Stadt- und Grabenmauer am Stadtpark saniert werden. Für die Instandsetzung der historischen Stadt- und Grabenmauer (BA 4), des Pulverturms und der Mauer am Höllturm fließen 45.620 Euro vom Land an den Bodensee.

„Denkmäler tragen zur Identitätsbildung eines Ortes bei und schaffen einen Wiedererkennungswert. Ihr Schutz ist ein Ausdruck unserer Wertschätzung gegenüber unserer Kultur und Geschichte. Deshalb freut es mich besonders, dass gleich zwei der insgesamt 26 kirchlich und kommunal geförderten Projekte aus meinem Wahlkreis stammen. Unter Grün-Schwarz stellen wir sicher, dass die Monumente langfristig in gutem Zustand erhalten bleiben“, betont Nese Erikli.

Generell unterstützt das Land alte Kirchen und Klöster, Burgruinen, historische Ortskerne oder Mühlen sowie alte Industrieanlagen durch staatliche Zuschüsse. Das Land erhält das Geld überwiegend aus Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. Insgesamt 3,3 Millionen Euro investiert die Landesregierung in der ersten Tranche des Denkmalförderprogramms 2020.

Ziel dieses Förderprogrammes ist der Schutz der mehr als 96.000 Bau- und Kunstdenkmäler sowie der mehr als 82.000 archäologischen Denkmäler. „Baden-Württemberg ist eines der kulturell und historisch reichsten Bundesländer Deutschlands. Es lohnt sich, die zahlreichen Bau- und Kunstwerke für die nächsten Generationen zu bewahren. Das Land unterstützt die Kommunen mit den regemäßigen Förderungen dabei massiv“, so Erikli abschließend.