Pressemitteilung: Land fördert Städtebau im Wahlkreis Konstanz-Radolfzell mit insgesamt 3,8 Millionen Euro

Bezahlbarer Wohnraum ist eines der politischen Kernthemen im Wahlkreis Konstanz-Radolfzell. Deshalb stellt die Landesregierung im Rahmen der Städtebauförderung 2021 insgesamt 3,8 Millionen Euro für Projekte in den Kommunen Konstanz, Allensbach, Reichenau und Öhningen zur Verfügung.  „Damit setzen wir vor Ort um, was wir landesweit verfolgen: unsere Kommunen lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten“, sagt die Grüne Landtagsabgeordnete Nese Erikli.

Im Einzelnen fließen die Finanzmittel in folgende Projekte:

  • Konstanz: 1,7 Mio. Euro für die Stärkung des Bezirks Stadelhofen als zeitgemäßer Wohn- und Besuchsort durch Weiterentwicklung in den Bereichen Wohnen und Versorgen, Mobilität sowie Stadträume und Grün
  • Allensbach: 200.000 Euro als Finanzhilfeerhöhung für laufende städtebauliche Erneuerungen in der Ortsmitte
  • Öhningen: 1,3 Mio. Euro als Finanzhilfeerhöhung für die laufende städtebauliche Erneuerung (Ehemaliges Stift und Dorf)
  • Reichenau: 600.000 Euro als Finanzhilfeerhöhung für die laufende städtebauliche Erneuerung im Kernort Mittelzell

Landesweit stehen insgesamt rund 265 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln für 361 Maßnahmen zur Verfügung. Die Schwerpunkte reichen vom Bau und Erhalt von Wohnungen über die Weiterentwicklung bestehender Zentren bis zu Maßnahmen für den Klimaschutz. Hinter der Städtebauförderung steckt auch ein maßgeblicher ökologischer Gedanke der grün-geführten Landesregierung. „Für eine nachhaltige Baupolitik gilt für uns Grüne ‚Innenentwicklung vor Außenentwicklung‘. Das heißt: Wir wollen im Zentrum zuerst nicht-genutzte Flächen in Bauflächen umwidmen, um so wertvolle Grünflächen im Außenbereich zu schützen“, erklärt Nese Erikli.

Weitere Beispiele sind energetische Sanierungen von Altbauten und die Förderung von Grünflächen. Die Städtebauförderung ist zudem ein Ausdruck einer weiteren wichtigen politischen Zielsetzung: die Stärkung der Kommunen angesichts des demografischen Wandels. „Im ländlichen Raum sind Ortskerne die Herzkammern vieler Gemeinden“, betont Nese Erikli. „Indem wir Leerstände beseitigen, Wohnraum modernisieren und Flächen für Bauvorhaben zugänglich machen, knüpfen wir an ein zentrales Vorhaben an – die Entwicklung und Stärkung der Quartiere für ein gutes Zusammenleben in Städten und auf dem Land.“