Andrea Lindlohr: Umweltbewusst und nachhaltig wohnen

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Eine bezahlbare Wohnung zu finden, ist für viele Menschen inzwischen ein Ding der Unmöglichkeit. Gerade in meinem Wahlkreis zwischen Konstanz, Radolfzell und der Höri ist der Markt besonders angespannt. Und zwar ganz egal, ob sich das Haushaltseinkommen nun im niedrigen oder mittleren Segment bewegt. Wir Grünen wissen: So kann es nicht weitergehen und sind als baden-württembergische Regierungspartei bereits kräftig in die Offensive gegangen. Bestes Beispiel: 250 Millionen Euro Förderung fließt jährlich in den – mehrheitlich sozialen – Wohnungsbau. Dass Wachstum im Einklang mit Klimagerechtigkeit stehen kann, beweisen wir im Kleineren, zum Beispiel mit unserer Absage an Schottergärten. Aber auch im Großen: Ab Januar 2022 sind Solaranlagen Pflicht auf Neubauten, in denen nicht gewohnt wird. Später gilt das auch für neue Wohngebäude und danach auch im Bestand. 

Ähnlich wie mit Elke Zimmer, war auch mit Andrea Lindlohr, Staatssekretärin im Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen sowie Landtagsabgeordnete aus Esslingen, ein Besuch im Wahlkreis geplant. Wir wollten tagsüber mit mehreren Interessensgruppen und -vertreter*innen rund um den Wohnbau sprechen. Höhepunkt sollte eine Podiumsdiskussion am Abend werden, bei dem Andrea Lindlohr, Stadträtin Anne Mühlhäußer von der Freien Grünen Liste Konstanz mit Bürger*innen über die Frage diskutieren: Wie lassen sich unsere Grünen Erwartungen – bezahlbares und gleichzeitig nachhaltiges und umweltbewusstes Wohnen – konkret umsetzen? 

Von den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie machten wir auch diesmal nicht Halt und bauten stattdessen diesen Tag im Wahlkreis zu einem digitalen Tag im Wahlkreis um: vom Gespräch mit Vertreter*innen des Deutschen Mieterbundes Bodensee bis zum Abschluss eines interessanten öffentlichen Online-Meetings über die Möglichkeiten, die die Landesregierung bereits geschaffen hat und künftig weiter schaffen wird.

Uns Grünen, das wurde allen Beteiligten an diesem Novembertag klar, ist bewusst: Unsere Städte werden wachsen, um Miet- und Eigentumspreise nicht immer weiter steigen zu lassen. Uns ist aber auch klar, das hat Staatssekretärin Lindlohr im Dialog sehr deutlich gemacht: Wachstum muss im Einklang mit unserer Verantwortung für den Umweltschutz und nachhaltiges Leben stehen. Ich freue mich aufs nächste Mal – dann kann ich der Esslinger Abgeordneten auch unsere schöne Region zeigen.