13. November 2025
Das Sozialministerium Baden-Württemberg gibt im Grundsatz grünes Licht für den Fortbestand und die Zukunft der herzmedizinischen Versorgung in der Bodensee-Region.
Die örtliche Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Wahlkreis Konstanz-Radolfzell) bestätigt, dass das Ministerium die Pläne des Gesundheitsverbunds Landkreis Konstanz (GLKN) unterstützt, die Herzchirurgie am Klinikum Konstanz zu übernehmen.
Darüber hinaus unterstreicht sie, dass das Sozialministerium beabsichtigt, dem Klinikum Konstanz den Versorgungsauftrag für den Leistungsbereich der Herzchirurgie zu übertragen und hierzu 10 Planbetten im Krankenhausplan auszuweisen. Eine förmliche Genehmigung des Regierungspräsidiums Freiburg steht noch aus. „Damit ist der Weg grundsätzlich frei für den Fortbestand und die Zukunft eines umfassenden herzmedizinischen Versorgungsangebots in der Bodensee-Region“, zeigt sich Erikli erfreut.
Die Abgeordnete Erikli, die in den vergangenen Wochen mehrfach im engen Austausch mit Mitarbeitenden des Herz-Zentrums Bodensee sowie dem Sozialministerium Baden-Württemberg stand, hatte sich mit Nachdruck für eine schnelle Entscheidung in Stuttgart eingesetzt. Anlass war die Insolvenz des privat geführten Herz-Zentrums Bodensee, die in der Region für große Unsicherheit gesorgt hatte.
„Ich freue mich sehr, dass das Land so schnell und klar gehandelt hat. Mit dieser Entscheidung des grün-geführten Sozialministeriums erhält die gesamte Region die dringend benötigte Planungssicherheit – sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Beschäftigten. Letztere leisten Tag für Tag Großartiges und haben auch in dieser schwierigen Phase mit großem Einsatz, Mut und Verantwortungsbewusstsein ihre Arbeit fortgeführt. Es war und ist mir deshalb ein großes Anliegen, mich für eine verlässliche Zukunftsperspektive der Beschäftigten einzusetzen“, betont die Abgeordnete.
Erikli kündigte an, den Prozess weiterhin eng zu begleiten: „Ich werde mich auch künftig dafür einsetzen, dass die herzchirurgische und medizinische Versorgung bei uns am Bodensee dauerhaft gesichert und gestärkt wird. Mein Dank gilt allen Beteiligten, insbesondere Minister Lucha.”
