Pressemitteilung: 170.000 Euro vom Land für die Umsetzung der Photovoltaik-Strategie auf Konstanzer Gebäuden

Die Landesregierung fördert zwei Solarstromprojekte auf Konstanzer Landesgebäuden mit einer kräftigen Finanzspritze in Höhe von insgesamt 170.000 Euro. Für die Umsetzung der Photovoltaik-Strategie des Landes gehen 70.000 Euro an die Torwache der Justizvollzugsanstalt Konstanz und 100.000 Euro an das Amtsgebäude von Vermögen und Bau.

Die Konstanzer Landtagsabgeordnete Nese Erikli freut sich: „Beim Klimaschutz wollen wir als Land mit gutem Beispiel vorangehen. Deshalb ist es wichtig, dass das Land seine Gebäude mit Photovoltaikanlagen ausstattet und so seinen Teil zur Energiewende beiträgt.“


Mit der Verstärkung der Photovoltaik-Strategie soll auch ein unmittelbarer Beitrag für die von der Corona-Pandemie betroffenen Firmen geleistet werden, gerade im Bereich der kleineren und mittelständischen Unternehmen.

Erikli sagt dazu abschließend: „Wir wollen die Corona-Pandemie als Chance zum Aufbruch nutzen und unsere Wirtschaft und Gesellschaft widerstandsfähiger gegenüber Krisen machen – auch gegenüber der Klimakrise. Das schaffen wir nur mit einer ökologisch-sozialen Transformation, und genau in diese Richtung schlägt dieses Förderprojekt.“

Insgesamt fördert das Land 13 PV-Projekte an öffentlichen Gebäuden mit insgesamt 1.600.000 Euro. Mit den Maßnahmen ist landesweit ein PV-Leistungszuwachs von insgesamt über 1.000 Kilowatt Peak verbunden. Damit wird eine Strommenge von rund 900.000 Kilowattstunden pro Jahr erzeugt. Das entspricht etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 250 Vier-Personen-Haushalten.