Pressemitteilung: Kurzfristige Verbesserungen für Bahnreisende aus und nach Radolfzell

Seit wenigen Tagen ist Baden-Württemberg im regionalen Bahnverkehr einen großen Schritt weiter. Dank des Starts der elektrifizierten Südbahn und östlichen Bodenseegürtelbahn profitieren täglich Tausende Menschen von einem dichteren Takt und klimafreundlichem Reisen. Mittelfristig treibt die Landesregierung auch dauerhafte Verbesserungen auf dem Abschnitt zwischen Radolfzell und Friedrichshafen voran.

Auch im von der Grünen Abgeordneten Nese Erikli vertretenen Wahlkreis Konstanz-Radolfzell hatte es teils Kritik an den Veränderungen seit dem Fahrplanwechselgegeben. „Ich nehme den Verdruss der Betroffenen sehr ernst“, sagt Nese Erikli, „leider werden wir den Bahnverkehr auf diesem noch eingleisigen Abschnitt erst nach Ausbau der Infrastruktur noch deutlicher stärken können.“

„Sehr gute Nachricht für Pendlerinnen und Pendler, die auf die Regionalbahn setzen.“

Nese Erikli, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Konstanz-Radolfzell

Umso zufriedener zeigt sich die Konstanzer Abgeordnete durch eine gemeinsame Lösung des Verkehrsministeriums Baden Württemberg mit DB Netz und DB Regio. In mehreren Stufen verbessert sich im Laufe der ersten Wochen 2022 kurzfristig das Angebot zwischen Radolfzell und östlichem Bodensee.

Schon am 10. Januar nach den Weihnachtsferien startet eine morgendliche Schnellverbindung zwischen Uhldingen-Mühlhofen und Radolfzell. Spätestens bis Ende April greift die dritte Stufe, die morgens eine zusätzliche Verbindung zwischen Radolfzell und Friedrichshafen in beide Fahrtrichtungen bereithält.

Nese Erikli erklärt: „Das sind sehr gute Nachrichten und bedeutet eine echte Erleichterung für die vielen Pendlerinnen und Pendler in der Region, die mit der Bahn auf nachhaltiges und stressfreies Reisen setzen.“ Im nächsten Schritt erarbeitet eine Arbeitsgruppe aus dem Verkehrsministerium, der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, DB Netz und DB Regio einen minutengenauen Fahrplan für diese Strecke. Nese Erikli bedankt sich bei den Beteiligten, allen voran Verkehrsminister Winfried Hermann, der sich für die kurzfristigen Verbesserungen starkgemacht hatte.