Pressemitteilung: Land fördert die Caritas-Altenhilfe für die Region Konstanz mit rund 270.000 Euro

 24. Juni 2022 

Nese Erikli MdL: „Die Förderung des Kurzzeitpflege-Angebots der Caritas-Altenhilfe für die Region Konstanz ist ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung“ 

Die Caritas-Altenhilfe für die Region Konstanz wird mit insgesamt 268.386 € vom Land Baden-Württemberg unterstützt. Das grün-geführte Sozialministerium stellt im Rahmen des Innovationprogrammes Pflege in diesem Jahr rund 6,2 Millionen zur Verfügung, um die Tages- und Nachtpflege sowie die Kurzzeitpflege in Baden-Württemberg auszubauen. 

Im Falle der Caritas-Altenhilfe für die Region Konstanz wird mit den Fördergeldern das Angebot der solitären Kurzzeitpflege in den Bereichen Palliativpflege und poststationäre Nachsorge verbessert. „Durch die Landesmittel wird die Kurzzeitpflege hier im Raum Konstanz weiterentwickelt“, freut sich Landtagsabgeordnete Nese Erikli. „Die Mittel sind ein wichtiger und notwendiger Beitrag, um Veränderungen in die richtige Richtung anzustoßen.“ 

Kurzzeitpflege ermöglicht es pflegebedürftigen Menschen, möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld führen zu können. Zusätzlich erleichtert und stabilisiert es die häuslichen Pflegesituationen. „Nicht nur für pflegebedürftige Menschen, sondern auch für ihre Angehörigen kann die Kurzzeitpflege eine große Entlastung sein. Aus diesem Grund ist es essenziell, dass wir das Angebot in der Region stärken und ausbauen“, sagt Nese Erikli. 

Dass das Projekt der Caritas-Altenhilfe für die Region Konstanz vom Land gefördert wird, entspricht der Strategie der Stadt Konstanz. Im Handlungsprogramm 2021 – 2022 für den Bereich Pflege betont die Stadt ihr Vorhaben, das Angebot an solitären Kurzzeitpflegeplätzen ausbauen zu wollen. So sollen bei freiwerdenden Bauflächen Planungsvorhaben für Kurzzeitpflegeinrichtungen besonders berücksichtigt werden. 

„Wir gehen nun mit gutem Beispiel voran und verdoppeln die Fördergelder, die 2022 vergeben werden sollen“, sagt Nese Erikli. „Angesichts des großen Bedarfs an Tages-, Nacht- und Kurzzeitpflegeplätzen ist das absolut notwendig.“ Durch die Vergrößerung des Innovationsprogrammes werden 2022 insgesamt 19 Projekte vom Land unterstützt. 2021 waren es noch acht. Gefördert werden Projekte, die zukunftsweisende und innovative Konzepte für die Pflegelandschaft bieten.