Pressemitteilung Nese Erikli MdL: 1,5 Millionen Euro für Stadtentwicklungsprojekte in Konstanz

02. Februar 2026

Im Rahmen der Städtebauförderung fließen insgesamt 1,5 Millionen Euro in zwei laufende städtebauliche Erneuerungsgebiete der Stadt Konstanz. Die örtliche Landtagsabgeordnete Nese Erikli (Bündnis 90/Die Grünen) betont: „Als Mitglied des Finanzausschusses im Landtag setze ich mich dafür ein, dass unsere öffentlichen Mittel gezielt dort wirken, wo sie Zukunft gestalten, eine moderne Infrastruktur ermöglichen und den Menschen vor Ort zugutekommen.“

Konkret fließen 600.000 Euro in die Weiterentwicklung der Ortsmitte Dettingen. Bereits im Mai 2025 hatte der Stadtteil eine Förderung von fast einer Million Euro erhalten. „Diese erneute Förderung ist ein starkes Bekenntnis des Landes zu den Kommunen“, führt die Abgeordnete Erikli aus. „Mit den Mitteln kann insbesondere das neue Bürgerhaus realisiert werden. Das Haus soll zum lebendigen Mittelpunkt Dettingens werden, der Gemeinschaft fördert und die Lebensqualität für Jung und Alt steigert.“

Darüber hinaus fließen 900.000 Euro in das Sanierungsgebiet „Stadelhofen“ der Stadt Konstanz, dessen Ziel die Stärkung des Bezirks als zeitgemäßen Wohn- und Besuchsortes ist. Im Kern steht die Weiterentwicklung des Bodanplatzes zu einem lebendigen, urbanen Stadtplatz.

Erikli betont: „Aus jedem Euro Städtebauförderung entstehen im Schnitt acht Euro an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen. Damit ist die Städtebauförderung auch ein entscheidender wirtschaftlicher Motor, mit dem wir den Wandel aktiv gestalten können.“

Weitere Informationen:

In diesem Jahr stellt das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen rund 270,63 Millionen Euro für 319 städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen in 283 Städten und Gemeinden Baden-Württembergs bereit.

Seit 1971 ist die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung. Im Mittelpunkt stehen neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum auch die Stärkung der Ortskerne, die Aktivierung von Gewerbebrachen sowie die Anpassung an die Folgen des Klimawandels – zentrale Themen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.