05. März 2026
„Den Bodensee als Wärmequelle zu nutzen ist ideal“, betont die Landtagsabgeordnete des Wahlkreises Konstanz-Radolfzell, Nese Erikli. „Daher habe ich mich als Abgeordnete dafür eingesetzt, dass nun 25 Millionen Euro für die Nutzung der Seethermie an der Hochschule Konstanz vom Land bereitgestellt werden.“
Konkret wir der Neubau G an der HTWG Konstanz künftig durch Seethermie geheizt werden, wobei der Seerhein als Wärmequelle genutzt wird. Bei diesem Verfahren wird heißes Thermalwasser aus tiefen Bodenschichten zur Wärmegewinnung genutzt und dann wieder zurückgepumpt.
Die Abgeordnete Erikli, Mitglied des Finanzausschusses im baden-württembergischen Landtag, hatte sich für das Energiekonzept eingesetzt, denn sie ist überzeugt: „Die nachhaltige Energiewende ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben unseres Landes. Wärmepumpen sind dabei die Schlüsseltechnologie für die Umstellung unserer landeseigenen Wärmeversorgung. Von den über 69 Millionen Euro, die das Land in den Neubau des Gebäude G der HTWG Konstanz bereitstellt, fließen 25 Millionen Euro in die Wärmeversorgung.“
Die Rektorin der HTWG, Prof. Sabine Rein, macht klar: „Damit setzt die HTWG Konstanz ein starkes Zeichen für eine nachhaltige Wärmeversorgung unseres Campus.“
Bereits 2024 hatte die Landesregierung rund 30 Millionen Euro in den Ausbau der Energieinfrastruktur an der Universität Konstanz investiert. Über mehrere Wasser-Wärmepumpen im Bodensee soll ein großer Teil der an der Universität benötigten Wärme selbst erzeugt werden. Zudem wurde der Ausbau von Photovoltaikanlagen an der Uni gefördert. Nese Erikli betont: „Diese Maßnahmen sind zentrale Bestandteile der Energiewende. Es ist wichtig, dass wir als Land hier Geld in die Hand nehmen und in die Zukunft investieren, um von Despoten unabhängig zu werden und den Klimaschutz voranzubringen.“
